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Baden-württembergische Universitäten kündigen Vertrag mit Großverlag Elsevier

Die baden-württembergischen Landesuniversitäten haben angekündigt, den Vertrag mit dem internationalen Wissenschaftsverlag Elsevier zum Jahresende zu beenden.

Der Grund für diesen drastischen Schritt sei das unzureichende Angebot, das der Verlag der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen vorgelegt hat, so der Vorsitzende der Rektorenkonferenz, Rektor Prof. Dr. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart.

Mehrere hundert Wissenschaftsorganisationen in Deutschland, darunter alle baden-württembergischen Universitäten, verhandeln seit 2016 über die Projektgruppe DEAL mit den Großverlagen Elsevier, SpringerNature und Wiley über nationale Lizenzverträge.

„Die Gewinnmargen sind bei den Großverlagen mit bis zu 40 % außergewöhnlich hoch, die Verlagsleistung überschaubar, und die Rechnung dafür übernimmt der Steuerzahler“, so  Prof. Dr. Ressel. Hinzu kommt:  Die in wissenschaftlichen Zeitschriften „beschriebenen Forschungen sind fast ausschließlich aus Steuermitteln finanziert. Die Publikation erfolgt mittlerweile zumeist elektronisch und verursacht keine Druckkosten.“

Man erwarte nun von Elsevier ein Angebot, das die Bedingungen des DEAL-Projektes  (angemessene Preise, dauerhafter Volltextzugriff  der DEAL-Einrichtungen,  Open Access der Publikationen deutscher Autoren) erfülle.

Ausführliche Informationen zum Projekt DEAL unter https://www.projekt-deal.de. Die Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz vom 07.07.2017 finden Sie unter http://www.lrk-bw.de/index.php/pressemitteilungen.

(Text teilweise entnommen der Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg vom 07.07.2017)


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