Gemaßmer, Tobias: KSP Portrait – 10 Fragen an Tobias Gemaßmer

Tobias Gemaßmer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Instituts für Technologie. Im Wissenschaftsverlag des KIT ist soeben seine Publikation
Effiziente und dynamische Drehmomenteinprägung in hoch ausgenutzten Synchronmaschinen mit eingebetteten Magneten erschienen. In KSP Portrait erfahren Sie Näheres über Autor und Werk.

Weitere biographische Informationen und Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

1. Soeben ist ihre Veröffentlichung „Effiziente und dynamische Drehmomenteinprägung in hoch ausgenutzten Synchronmaschinen mit eingebetteten Magneten“ erschienen: Wie würden sie den Inhalt in drei, vier Sätzen zusammenfassen?

In modernen Hybrid- und Elektrofahrzeugen kommen häufig hoch ausgenutzte permanentmagneterregte Synchronmaschinen mit stark nichtlinearen Eigenschaften zum Einsatz, die mit klassischen Regelungsstrukturen nicht dynamisch geregelt werden können. Deswegen werden Erweiterungen solcher Regelstrukturen vorgestellt und experimentell validiert, mit denen eine hochdynamisch Stromregelung über den gesamten Betriebsbereich möglich ist. Zusätzlich wird auf eine Regelreserve in Form einer festen Spannungsreserve verzichtet, um die Effizienz des Antriebsstrangs zu erhöhen. Zusätzlich werden verschiedene Modulationsverfahren hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Gesamtwirkungsgrad untersucht.

2. Was war Ihre Motivation [diese Buch zu schreiben], wie kamen Sie zu diesem Thema?
Dies war meine Dissertation.

3.  Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Manuskript?
Die Schreibarbeiten an der Dissertation dauerten etwa 10 Monate.

4. Stichwort „Manuskript“: Schreiben Sie an einem PC, Notebook, Tablet oder mit dem Stift?
PC und Notebook.

5. Gibt es bestimmte Werkzeuge, Services oder Techniken, die Sie beim Schreiben als besonders hilfreich empfinden?
Nein.

6. Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude und was nervt sie dabei am meisten?

7. Wie entspannen Sie während des Schreibprozesses? Was tun Sie um abzuschalten, um sich zu erholen?
Pausen machen! Sport treiben, Kaffee trinken. Und mit meinen Kindern spielen.

8. Wenn Sie es sich wünschen dürften: Welchen Bestseller der Wissenschafts- oder Literaturgeschichte hätten Sie gerne selbst geschrieben?

9. Wenn Sie drei andere, aktuelle Veröffentlichungen zu ihrem Fachgebiet empfehlen dürften, welche drei wären das?

10. Sie haben Ihr Buch in „KIT Scientific Publishing“, dem Wissenschaftsverlag des KIT, veröffentlicht. Warum haben Sie sich für diesen Verlag entschieden?
Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem letzten Doktoranden unseres Instituts.

 

Tobias GemaßmerÜber Tobias Gemaßmer (1 Artikel)

Name: Tobias Gemaßmer. Geburtsdatum: 03.04.1983. Geburtsort: Siegburg. Staatsangehörigkeit: deutsch. Familienstand: verheiratet, zwei Kinder. Seit 05/09: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Elektrotechnischen Institut (ETI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). 18.02.09: Erwerb des Diploms im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Karlsruhe (TH) mit der Studienrichtung Elektrische Antriebe und Leistungselektronik. 10/03 bis 02/09: Studium an der Universität Karlsruhe (TH). 09/02 bis 07/03: Zivildienst in der evangelischen Freizeit- und Tagungsstätte Malteserhof in Königswinter. 06/02: Abitur an der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel.


http://blog.bibliothek.kit.edu/ksp
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2 comments on “Gemaßmer, Tobias: KSP Portrait – 10 Fragen an Tobias Gemaßmer
  1. Avatar Michael sagt:

    Sehr interessantes Interview vielen Dank dafür.
    Aufgrund dessen bin ich erst auf dieses Werk aufmerksam geworden. Sehr gut recherchiert bis ins letzte Detail.

  2. Avatar Patrick sagt:

    Zwar war es bei mir keine Dissertation, sondern lediglich eine Diplomarbeit, aber zur Frage 6 gibt es für mich eine klare Antwort, die manch Leidensgenosse bestimmt ähnlich beantwortet kann.

    Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude und was nervt sie dabei am meisten?

    Nerven kann am meisten der innere Schweinehund, der Anfang, der Moment wo jedes geschriebene Wort schwer fällt. Sobald der “Fluss” aber gefunden ist, ergeben sich immer mehr Ideen und Einfälle, welche in die Arbeit einfließen könnten. Dazu kommt der sichtbare Fortschritt der Arbeit – Das bereitet Freude – mir zumindest.

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