PRINZIPIEN

Die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage hat derzeit 24 Mitglieder, die folgende gemeinsame Prinzipien verbinden: Die Mitglieder sind an eine Forschungseinrichtung angebunden, spiegeln im Verlagsprogramm das Profil ihrer Einrichtung wider, setzen Open Access und eine wissenschaftsfreundliche Rechtepolitik um, treffen Maßnahmen zur Gewährleistung hoher wissenschaftlicher und formaler Qualität, verfolgen keine Gewinnmaximierung, arbeiten transparent und kollegial zusammen.

QUALITÄTS-KRITERIEN

Die in der AG Universitätsverlage organisierten wissenschaftsnahen Verlage aus Deutschland, Österreich und Italien veröffentlichen pro Jahr ca. 1000 Neuerscheinungen nach hohen Standards, davon weit über die Hälfte im Open Access. Die kooperativ erarbeiteten „Qualitätsstandards für Open-Access-Monografien und -Sammelbände“ setzen Maßstäbe an Open-Access-Monografien, die über Beschreibung des Status Quo hinaus gehen. Die Qualitätskriterien richten sich gleichermaßen an die Mitgliedsverlage der AG wie an kommerzielle Buchverlage, deren Open-Access-Publikationen aus öffentlichen Mitteln (OA-Monografienfonds) gefördert werden. Sie werden hiermit zur öffentlichen Diskussion gestellt.

SIEBEN POSITIONEN

Die Association of European University Presses (AEUP) veröffentlichte im März 2018 Positionen zur Bedeutung europäischer Universitätsverlage.

Diese Positionen unterstreichen die wichtige Rolle von Universitätsverlagen und positionieren sie als bedeutsame Akteure und Partner von Politik und Forschung. Die AG legt nun eine modifizierte Fassung der von AEUP formulierten Positionen in deutscher Sprache vor.