Oberger, Jennifer: KSP Portrait – 10 Fragen an Jennifer Oberger

Jennifer Oberger hat am KIT studiert und wurde 2011 an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften promoviert. Im Wissenschaftsverlag des KIT ist soeben ihre Publikation Sportmotorische Tests im Kindes- und Jugendalter: Normwertbildung,
Auswertungsstrategien, Interpretationsmöglichkeiten (Karlsruher sportwissenschaftliche Beiträge ; 6)
erschienen. In KSP Portrait erfahren Sie Näheres über Autorin und Werk.

Weitere biographische Informationen und Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

1. Soeben ist ihre Veröffentlichung „Sportmotorische Tests im Kindes- und Jugendalter: Normwertbildung,
Auswertungsstrategien, Interpretationsmöglichkeiten“ erschienen: Wie würden sie den Inhalt in drei, vier Sätzen zusammenfassen?

Entwicklung eines standardisierten Verfahrens zur Berechnung von Normwerten sportmotorischer Tests auf Basis einer repräsantativen Stichprobe deutscher Kinder und Jugendliche.

2. Was war Ihre Motivation diese Buch zu schreiben, wie kamen Sie zu diesem Thema?
Jahrelange Mitarbeit im Projekt “MoMo”, Interesse für Statistik, Promotion.

3.  Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Manuskript?
Mehrere Jahre.

4. Stichwort „Manuskript“: Schreiben Sie an einem PC, Notebook, Tablet oder mit dem Stift?
Notebook.

5. Gibt es bestimmte Werkzeuge, Services oder Techniken, die Sie beim Schreiben als besonders hilfreich empfinden?
Leider nein.

6. Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude und was nervt sie dabei am meisten?
Freude: Rechnen und analysieren. Nervend ist die Formatierung und das Formulieren von Texten – vor allem der Zusammenfassungen.

7. Wie entspannen Sie während des Schreibprozesses? Was tun Sie um abzuschalten, um sich zu erholen?
Yoga, Laufen, Schwimmen, Lesen, Klavier spielen, mit den Kids spielen.

8. Wenn Sie es sich wünschen dürften: Welchen Bestseller der Wissenschafts- oder Literaturgeschichte hätten Sie gerne selbst geschrieben?
Der Medicus.

9. Wenn Sie drei andere, aktuelle Veröffentlichungen zu ihrem Fachgebiet empfehlen dürften, welche drei wären das?
Worth, A.; Woll, A.; Albrecht, C.; Karger, C.; Mewes, N.; Oberger, J.; Schlenker, L.; Schmidt, S.; Wagner, M. & Bös, K. (2015). MoMo-Längsschnittstudie “Physical Fitness and Physical Activity as Determinants of Health Development in Children and Adolescents”: Testmanual zu den motorischen Tests und den anthropometrischen Messungen. KIT Scientific Reports.Karlsruhe: KIT Scientific Publishing. DOI: http://dx.doi.org/10.5445/KSP/1000047434.

Rauner, A.; Jekauc, D.; Mess, F.; Schmidt, S. & Woll, A. (2015). Tracking physical activity in different settings from late childhood to early adulthood in Germany: the MoMo Longitudinal Study. BMC Public Health, 15(1), 391.

Wagner, M.O.; Bös, K.; Jekauc, D.; Mewes, N.; Oberger, J.; Reimers, A.K.; Schlenker, L.; Worth, A.; & Woll, A. (2013). Cohort Profile: The Motorik-Modul (MoMo) Longitudinal Study – Physical Fitness and Physical Activity as Determinants of Health Development in German Children and Adolescents. International Journal of Epidemiology. DOI: http://ije.oxfordjournals.org/content/43/5/1410.

Woll, A.; Worth, A.; Mündermann, A.; Hölling, H.; Jekauc, D.; & Bös, K. (2013). Age-and sex-dependent disparity in physical fitness between obese and normalweight children and adolescents. The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness, 53(1), 48-55.

10. Sie haben Ihr Buch in „KIT Scientific Publishing“, dem Wissenschaftsverlag des KIT, veröffentlicht. Warum haben Sie sich für diesen Verlag entschieden?
Sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung des Verlagsteams, Kontakt zu meinem Doktorvater und Herausgeber der Buchreihe.

 

Jennifer ObergerÜber Jennifer Oberger (1 Artikel)

1996 Abitur. - 2002 Examen, Physik und Sport. - 2002 bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am KIT. - 2011 bis heute wissenschaftliche Mitarbeiterin an der pädagogischen Hochschule Karlsruhe


https://blog.bibliothek.kit.edu/ksp
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2 comments on “Oberger, Jennifer: KSP Portrait – 10 Fragen an Jennifer Oberger
  1. Avatar Bianka sagt:

    Frau Oberger,
    vielen Dank für eine sehr interessante Arbeit.
    Auch die vielen aussagekräftigen “Normwerttabellen” sind vielversprechend.

  2. Avatar Michael sagt:

    Sehr interessant.
    Es ist in meinen Augen sehr wichtig, die sportmotorischen Fähigkeiten der Kinder zu analisieren.
    Planen Sie weitere Tests zu dieser Arbeit?

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