Banse, Gerhard: KSP Portrait – 10 Fragen an Gerhard Banse

Gerhard Banse war langjähriger Mitarbeiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und ist dem ITAS weiterhin projektbezogen verbunden. Im Wissenschaftsverlag des KIT ist soeben seine gemeinsam mit Marius Albiez, Kenyon C. Lindeman und Alexandra Quint herausgegebene Publikation Designing Sustainable Urban Futures : Concepts and Practices from Different Countries erschienen. Im KSP Portrait erfahren Sie Näheres über Autor und Werk.

Weitere biographische Informationen und Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

1. Soeben ist Ihre Veröffentlichung „Designing Sustainable Urban Futures : Concepts and Practices from Different Countries“ erschienen: Wie würden Sie den Inhalt in drei, vier Sätzen zusammenfassen?
Der Band (1) analysiert urbane Systeme in ihren Wechselwirkungen, (2) reflektiert unterschiedliche Typen und Funktionen von Quartieren und (3) diskutiert bisherige Erfahrungen und praktische Umsetzungsbeispiele bei der Gestaltung und Anwendung von Konzepten, Bewertungsmethoden und Handlungsstrategien in Richtung nachhaltigerer urbaner Systeme.

2. Was war Ihre Motivation dieses Buch zu schreiben, wie kamen Sie zu diesem Thema?
Hintergrund sind die transatlantischen Aktivitäten des im Jahre 2002 gegründeten „Forum on Sustainable Technological Development in a Globalizing World“ (siehe www.itas.fzk.de/tatup/041/itas-news.htm). Darin haben die Beziehungen zwischen urbanen Aktivitäten/Entwicklungen und Nachhaltigkeit einen festen Platz.

3. Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Manuskript?
Die Idee zur Tagung kam im Jahr 2012, die Tagung wurde im Jahr 2014 durchgeführt. Seither wurde die Publikation „finalisiert“.

4. Stichwort „Manuskript“: Schreiben Sie an einem PC, Notebook, Tablet oder mit dem Stift?
PC und Notebook.

5. Gibt es bestimmte Werkzeuge, Services oder Techniken, die Sie beim Schreiben als besonders hilfreich empfinden?
Literaturverwaltungs- und Rechercheprogramme.

6. Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude und was nervt Sie dabei am meisten?
Freude bereitet mir, wenn ich Ideen rasch verschriftlichen kann. Genervt werde ich von Autorinnen/Autoren, die sich nicht an „formale“ Vorgaben (z.B. bei Literaturver- oder -hinweisen) halten.

7. Wie entspannen Sie während des Schreibprozesses? Was tun Sie um abzuschalten, um sich zu erholen?
Wenn möglich, im Garten oder auf der Terrasse sitzend eine thematisch völlig andere Publikation lesen.

8. Wenn Sie es sich wünschen dürften: Welchen Bestseller der Wissenschafts- oder Literaturgeschichte hätten Sie gerne selbst geschrieben?
Solche vermessenen Wünsche habe ich nicht.

9. Wenn Sie drei andere, aktuelle Veröffentlichungen zu Ihrem Fachgebiet empfehlen dürften, welche drei wären das?
1. Gerhard Banse, Armin Grunwald, Wolfgang König, Günter Ropohl (Hg.): Erkennen und Gestalten. Eine Theorie der Technikwissenschaften. Berlin: edition sigma 2006. – 2. Gerhard Banse, Gordon L. Nelson, Oliver Parodi (eds.): Sustainable Development – The Cultural Perspective. Concepts – Aspects – Examples. Berlin: edition sigma 2011. – 3. Oliver Parodi, Ignacio Ayestaran, Gerhard Banse (eds.): Sustainable Development – Relationships to Culture, Knowledge and Ethics. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing 2011.

10. Sie haben Ihr Buch im „KIT Scientific Publishing“, dem Wissenschaftsverlag des KIT, veröffentlicht. Warum haben Sie sich für diesen Verlag entschieden?
1. KIT SP ist der Verlag des KIT, in dem ich jahrelang gearbeitet habe. 2. Ich habe mit Publikationen im KIT SP gute Erfahrungen gemacht. 3. Der von Publikationen im KIT SP mögliche kostenlose Download trägt wesentlich zur Verbreitung der Publikation bei.

Gerhard BanseÜber Gerhard Banse (1 Artikel)

Studium der Chemie, Biologie und Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Potsdam; 1999 – 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. 1974 Promotion, 1981 Habilitation, 1988 Professor für Philosophie, 2000 Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, 2011 Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice (Polen). Seit 2012 Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.


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