Volk, Rebekka: KSP Portrait – 10 Fragen an Rebekka Volk

Rebekka Volk hat am KIT studiert und wurde 2016 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften promoviert. Im Wissenschaftsverlag des KIT ist soeben ihre Publikation Proactive-reactive, robust scheduling and capacity planning of deconstruction projects under uncertainty erschienen. In KSP Portrait erfahren Sie Näheres über Autorin und Werk.

Weitere biographische Informationen und Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

1. Soeben ist ihre Veröffentlichung „Proactive-reactive, robust scheduling and capacity planning of deconstruction projects under uncertainty“ erschienen: Wie würden sie den Inhalt in drei, vier Sätzen zusammenfassen?
Die Dissertation umfasst die Entwicklung eines Projektplanungs- und Entscheidungsunterstützungssystems für die robuste Zeit- und Kapazitätsplanung von Projekten und dessen Anwendung in zwei Fallstudien zum Rückbau von Bauwerken. Für die Planung von Projekten im Gebäuderückbau stehen oft keine vollständigen Informationen zur Verfügung, da Gebäude in ihren langen Nutzungsdauern verändert werden und die Veränderungen häufig nur teilweise dokumentiert werden. Aus Zeit- und Kostengründung erfolgt meist keine umfassende Gebäudeauditierung und -erkundung. Im Fall der Projektplanung unter Unsicherheit im Gebäuderückbau wirken sich jedoch bestimmte Unsicherheiten unterschiedlich stark auf die Projekt- und Ressourcenplanung aus, die in der Planung berücksichtigt werden müssen. Die Dissertation unterstützt daher bei der automatisierten Gebäudeerfassung, der Inventarisierung und der robusten Projektplanung von Rückbauprojekten. Zwei Fallstudien demonstrieren die Anwendung des Projektplanungs- und Entscheidungsunterstützungssystems.

2. Was war Ihre Motivation diese Buch zu schreiben, wie kamen Sie zu diesem Thema?
Ein Forschungsprojekt in diesem Themengebiet war bereits beantragt; die Forschungsfrage ergab sich teilweise aus dem Forschungsprojekt und teilweise aus weiteren Anforderungen seitens der Anwender.

3.  Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Manuskript?
4,5 Jahre.

4. Stichwort „Manuskript“: Schreiben Sie an einem PC, Notebook, Tablet oder mit dem Stift?
Notebook.

5. Gibt es bestimmte Werkzeuge, Services oder Techniken, die Sie beim Schreiben als besonders hilfreich empfinden?
Nein.

6. Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude und was nervt sie dabei am meisten?
Die größte Freude ist der erfolgreiche Abschluss eines Abschnitts oder Kapitels (am besten bereits nach der inhaltlichen Korrekturrunde). Am meisten stören beim Schreiben Unterbrechungen jeglicher Art, da es immer einige Minuten dauert, sich wieder in den Text und die Formulierung hineinzudenken.

7. Wie entspannen Sie während des Schreibprozesses? Was tun Sie um abzuschalten, um sich zu erholen?
Am besten ist es, in einer anderen Umgebung als der des gewohnten Alltags zu sein (und schreiben zu können) sowie Yoga.

8. Wenn Sie es sich wünschen dürften: Welchen Bestseller der Wissenschafts- oder Literaturgeschichte hätten Sie gerne selbst geschrieben?
Die Buddenbrooks.

9. Wenn Sie drei andere, aktuelle Veröffentlichungen zu ihrem Fachgebiet empfehlen dürften, welche drei wären das?
Davari und Demeulemeester (2016): The proactive and reactive resource-constrained project scheduling problem, https://www.researchgate.net/publication/301533016 (working paper)

Artigues et al. (2013): Robust optimization for resource-constrained project scheduling with uncertain activity durations, Flex Serv Manuf J (2013) 25:175–205

Girmscheid und Busch (2014): Projektrisikomanagement in der Bauwirtschaft, Beuth, Berlin.

10. Sie haben Ihr Buch in „KIT Scientific Publishing“, dem Wissenschaftsverlag des KIT, veröffentlicht. Warum haben Sie sich für diesen Verlag entschieden?
Es handelt sich hier um einen Universitätsverlag mit Open Access Publikationsmöglichkeit, der eine Publikation in der institutseigenen Reihe „Produktion und Energie“ leichtgemacht hat.“

Rebekka VolkÜber Rebekka Volk (1 Artikel)

07/2016: Abschluss der Doktorarbeit (Dr.-Ing.) am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP), Karlsruher Institut für Technologie (KIT). 01/2016 – 04/2016: Forschungsaufenthalt an der University of Adelaide, Australien, Faculty of the Professions, Entrepreneurship, Commercialisation and Innovation Centre (ECIC). 11/2011: Abschluss des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen (Dipl.-Wi-Ing.) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (ehem. Universität Karlsruhe (TH))


https://blog.bibliothek.kit.edu/ksp
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