Schipper, Tom: KSP Portrait – 10 Fragen an Tom Schipper

Tom Schipper war ab 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik des KIT und wurde 2016 an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik promoviert. Im Wissenschaftsverlag des KIT ist soeben seine Publikation Modellbasierte Analyse des Interferenzverhaltens von Kfz-Radaren erschienen. Im KSP Portrait erfahren Sie Näheres über Autor und Werk.

Weitere biographische Informationen und Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

1. Soeben ist Ihre Veröffentlichung „Modellbasierte Analyse des Interferenzverhaltens von Kfz-Radaren“ erschienen: Wie würden Sie den Inhalt in drei, vier Sätzen zusammenfassen?
Die steigende Anzahl verbauter Kfz-Radarsensoren verlangt nach einer Untersuchung von deren gegenseitiger Interferenz. Die vorliegende Arbeit liefert zu diesem Forschungsgebiet Beiträge in Form von Modellen und darauf aufbauenden Analysen. Die Auswirkung von Interferenz auf die Funktionalität von Radarsensoren wird diskutiert, unter anderem auf Basis einer virtuellen Testfahrt und ausgesuchten Szenarien. Zudem wird ein Vorschlag zum kombinierten Einsatz von Interferenz -Gegenmaßnahmen gegeben.

2. Was war Ihre Motivation dieses Buch zu schreiben, wie kamen Sie zu diesem Thema?
Ich habe am KIT mit einem EU-Projekt angefangen, das gab den groben Rahmen für das Dissertationsthema vor.

3. Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Manuskript?
3 Jahre Projektarbeit zum Erfahrungsaufbau, etwas über 3 Jahre Arbeit für zusätzlichen Inhalt und Schreiben des Dokuments. Insgesamt 6 Jahre, 5 Monate bis zur Prüfung.

4. Stichwort „Manuskript“: Schreiben Sie an einem PC, Notebook, Tablet oder mit dem Stift?
Am PC, zwei Bildschirme.

5. Gibt es bestimmte Werkzeuge, Services oder Techniken, die Sie beim Schreiben als besonders hilfreich empfinden?
Ich habe im Wesentlichen Texstudio, MiKTeX, Acrobat Pro und MS Visio verwendet.

6. Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude und was nervt Sie dabei am meisten?
Schön ist es beim Schreiben auf neue Ideen zu kommen. Nervend ist es, wenn Daten defekt sind, man dies aber erst später merkt. Ich kann nur raten, sich auf keinerlei Cloud-Dienst zu verlassen!

7. Wie entspannen Sie während des Schreibprozesses? Was tun Sie um abzuschalten, um sich zu erholen?
Tee, Schwimmen, Unternehmungen mit Freunden und Freundin. Generell war/ist der Zusammenhalt bei uns am Institut sehr gut: Ich habe häufig etwas mit Kollegen unternommen, von denen ich viele mittlerweile als meine Freunde bezeichne.

8. Wenn Sie es sich wünschen dürften: Welchen Bestseller der Wissenschafts- oder Literaturgeschichte hätten Sie gerne selbst geschrieben?
Ich hätte gerne einzelne kleine Beiträge zu Büchern wie Tipler / Gerthsen Physik verfasst.

9. Wenn Sie drei andere, aktuelle Veröffentlichungen zu Ihrem Fachgebiet empfehlen dürften, welche drei wären das?
Meine Abschlussprüfung ist bereits ca. 1 Jahr her, von Aktuell kann ich hier also nicht mehr sprechen. Aber ich empfehle zum Thema Kfz-Radare/Interferenz Veröffentlichungen von meinem alten Institut (Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik), sowie die des Mikrowellen-Instituts der Uni Ulm. Weiter empfehle ich Beiträge im Rahmen der Europäischen Mikrowellenkonferenz des IEEE, sowie im Rahmen der Radarcon (ebenfalls IEEE). Von dort werden dann weitere interessante Beiträge referenziert.

10. Sie haben Ihr Buch im „KIT Scientific Publishing“, dem Wissenschaftsverlag des KIT, veröffentlicht. Warum haben Sie sich für diesen Verlag entschieden?
Das ist in unserem Institut so üblich. Aber ich halte es auch für wichtig, dass eine Hochschule über einen unabhängigen Verlag verfügt. So können Ergebnisse schnell und unkompliziert veröffentlicht werden.

Tom SchipperÜber Tom Schipper (1 Artikel)

Ich habe mein Studium der Nachrichtentechnik/Elektronik sowie den nachfolgenden Masterstudiengang Informationstechnik an der Hochschule Mannheim absolviert. Im Jahr 2009 trat ich meine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik des Karlsruher Instituts für Technologie an. Meine Forschungstätigkeiten lagen im Bereich der Radarsystemtechnik und Systemmodellierung, insbesondere für Kfz-Radare.


https://blog.bibliothek.kit.edu/ksp
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