Szász, Julian Tibor : KSP Portrait – 10 Fragen an Julian Tibor Szász

Julian Tibor Szász wurde 2018 an der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik promoviert. Im Wissenschaftsverlag des KIT ist soeben seine Publikation Charakterisierung und Modellentwicklung von Natur und Funktionalität der Kathoden/Elektrolyt-Grenzfläche von Hochtemperatur-Brennstoffzellen (SOFC) (Schriften des Instituts für Angewandte Materialien – Werkstoffe der Elektrotechnik, Karlsruher Institut für Technologie ; 35) erschienen. Im KSP Portrait erfahren Sie Näheres über Autor und Werk.
Weitere biographische Informationen und Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

1. Soeben ist Ihre Veröffentlichung Charakterisierung und Modellentwicklung von Natur und Funktionalität der Kathoden/Elektrolyt-Grenzfläche von Hochtemperatur-Brennstoffzellen (SOFC) erschienen. Wie würden Sie den Inhalt in drei, vier Sätzen zusammenfassen?
Meine Dissertation beschäftigt sich mit der Hochtemperatur-Brennstoffzelle (SOFC), die sich besonders durch ihre hohe Effizienz und Brenngasflexibilität auszeichnet. Das Zusammenbringen der funktionellen Zellkomponenten bei der Herstellung führt zu ungewünschten Materialphasen an der Kathoden/Elektrolyt-Grenzfläche, die die Leistung dramatisch reduzieren. In meiner Arbeit wird das Verständnis von der Natur und Funktionalität der Grenzfläche entscheidend erweitert und Strategien abgeleitet um die Effizienz der SOFC weiter zu maximieren.

2. Was war Ihre Motivation dieses Buch herauszugeben, wie kamen Sie zu diesem Thema?
Motiviert hat mich, Klarheit in entscheidende Fragestellungen einer zukunftsweisenden Technologie zu bringen, welche in über 20 Jahren SOFC-Forschung bisher nicht systematisch angegangen und beantwortet wurden.

3. Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Manuskript?
Eine klare Struktur zu entwickeln und einen ersten Entwurf anzufertigen etwa 1,5 Monate. Die detaillierte Ausarbeitung und der Feinschliff weitere 5 Monate, neben den Institutsarbeiten.

4. Stichwort „Manuskript“: Schreiben Sie an einem PC, Notebook, Tablet oder mit dem Stift?
An einem Notebook (Dockingstation mit Maus und Tastatur) und, unbedingt, zwei Bildschirmen.

5. Gibt es bestimmte Werkzeuge, Services oder Techniken, die Sie beim Schreiben als besonders hilfreich empfinden?
TeXnicCenter in Verbindung mit SumatraPDF zum Schreiben, sowie Blender 3D als Visualisierungshilfe.

6. Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude?
Selbst gesetzte Etappenziele zu erreichen, um dann zu sehen wie man sich kontinuierlich dem Gesamtziel nähert.

7. Wie entspannen Sie während des Schreibprozesses? Was tun Sie um abzuschalten, um sich zu erholen?
Beim Schreiben: bewusst Zeiträume für Kreativität schaffen und regelmäßige Unterbrechungen einplanen. Dann Zeit mit der Familie verbringen oder beim Sport – dazu: gesunde Ernährung und erholsamer Schlaf.

8. Wenn Sie es sich wünschen dürften: Welchen Bestseller der Wissenschafts- oder Literaturgeschichte hätten Sie gerne selbst geschrieben?

9. Wenn Sie drei andere, aktuelle Veröffentlichungen zu Ihrem Fachgebiet empfehlen dürften, welche drei wären das?
Alle Schriften von Herrn Professor Harumi Yokokawa – das sind jedoch mehr als drei.

10. Sie haben Ihr Buch im „KIT Scientific Publishing“, dem Wissenschaftsverlag des KIT, veröffentlicht. Warum haben Sie sich für diesen Verlag entschieden?
Die Dissertation ist Teil einer Schriftenreihe und wird aufgrund langjähriger positiver Erfahrungen mit dem KIT Scientific Publishing Verlag dort weitergeführt.

Julian Tibor SzászÜber Julian Tibor Szász (1 Artikel)

2006: Abitur am Sebastian-Münster-Gymnasium. • 2007-2012: Diplomstudium in der Fakultät für Physik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). • 2010: Auslandssemester an der University of Oslo (Schwerpunktfach: Energy Materials). • Leitung der Ausbildung: KIT-Segeln und KIT-Kitesurfen. • 2013-2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Materialien - Werkstoffe der Elektrotechnik (KIT). • 08.2018: Abschluss der Promotion. • 2019 Post-Doc zum Thema Festkörperbatterien.


https://blog.bibliothek.kit.edu/ksp
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