Kagerbauer, Martin : KSP Portrait – 10 Fragen an Martin Kagerbauer

Martin Kagerbauer wurde 2021 am Institut für Verkehrswesen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) habilitiert. Im Wissenschaftsverlag des KIT ist soeben seine Publikation “Integration von neuen Mobilitätsformen in Verkehrserhebungen und Verkehrsmodellierung (Schriftenreihe / Institut für Verkehrswesen, Karlsruher Institut für Technologie ; 77)” erschienen. Im KSP Portrait erfahren Sie Näheres über den Autor und das Werk. Weitere biographische Informationen und Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

1. Soeben ist Ihre Veröffentlichung “Integration von neuen Mobilitätsformen in Verkehrserhebungen und Verkehrsmodellierung erschienen. Wie würden Sie den Inhalt in drei, vier Sätzen zusammenfassen?
Neue Mobilitätsformen, wie Car-, Bikesharing oder Ridepooling sowie neue Technologien, wie Elektromobilität oder Automatisierung, sind Teil des Verkehrsangebots. Für eine nachhaltige Verkehrsplanung ist es erforderlich, diese Entwicklungen in Verkehrsangebot und -nachfrage adäquat abzubilden. Neue Mobilitätsformen haben spezielle Rahmenbedingungen auf Verkehrsangebots- und Nutzendenseite. Um diese in der Verkehrsplanung zu berücksichtigen, ist es wichtig, Erhebungen und Modelle anzupassen..

2. Was war Ihre Motivation dieses Buch herauszugeben, wie kamen Sie zu diesem Thema?
Im Rahmen meiner Habilitation habe ich die Arbeiten der letzten Dekade aufbereitet und daraus die Habilitationsschrift verfasst. Neue Mobilitätsformen faszinieren mich und die Wirkungen zu erforschen ist ein interessantes Forschungsfeld.

3. Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Manuskript?
Knapp 1 Jahr.

4. Stichwort „Manuskript“: Schreiben Sie an einem PC, Notebook, Tablet oder mit dem Stift?
PC.

5. Gibt es bestimmte Werkzeuge, Services oder Techniken, die Sie beim Schreiben als besonders hilfreich empfinden?
Das Diktieren der Veröffentlichung war für mich sehr hilfreich.

6. Was bereitet Ihnen beim Schreiben die größte Freude und was nervt Sie dabei am meisten?
Es ist sehr schön zu sehen, wenn die Arbeit Gestalt annimmt und im Laufe der Zeit wächst.

7. Wie entspannen Sie während des Schreibprozesses? Was tun Sie um abzuschalten, um sich zu erholen?
Golfspielen.

8. Wenn Sie es sich wünschen dürften: Welchen Bestseller der Wissenschafts- oder Literaturgeschichte hätten Sie gerne selbst geschrieben?
George Orwell: “1984”, wegen der Zukunftsprognosen.

9. Wenn Sie drei andere, aktuelle Veröffentlichungen zu Ihrem Fachgebiet empfehlen dürften, welche drei wären das?
Kagerbauer, M. (2021). Multimodalität. Stadtverkehrsplanung Band 1 – Grundlagen, Ziele und Perspektiven. Ed.: D. Vallée, B. Engel, W. Vogt, 179–198, Springer Verlag. doi:10.1007/978-3-662-59693-7_7
Kagerbauer, M.; Kostorz, N.; Wilkes, G.; Dandl, F.; Engelhardt, R.; Glöckl, U.; Fraedrich, E.; Zwick, F. (2021). Ridepooling in der Modellierung des Gesamtverkehrs – Methodenbericht zur MOIA Begleitforschung. Karlsruher Institut für Technologie (KIT). doi:10.5445/IR/1000141282
Reichenbach, M.; Engel, B.; Fleischer, T.; Hartmann, M.; Kagerbauer, M.; Rogge, N.; Schippl, J.; Szimba, E. (2021). Automation-driven transformation of road infrastructure: a multi-perspective case study. Städtebauliche und sozioökonomische Implikationen neuer Mobilitätsformen. Beiträge aus: Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe. Hrsg.: Jens Schippl, Uta Burghard, Nora Baumgartner, Barbara Engel, Martin Kagerbauer, Eckhard Szimba, 127–156, KIT Scientific Publishing

10. Sie haben Ihr Buch im „KIT Scientific Publishing“, dem Wissenschaftsverlag des KIT, veröffentlicht. Warum haben Sie sich für diesen Verlag entschieden?
Die am KIT-IfV entstandene Habilitation sollte in der IfV-Schriftenreihe einen Platz finden.

Über Martin Kagerbauer (1 Artikel)

Dr.-Ing. Martin Kagerbauer ist Privatdozent und Mitglied der Institutsleitung am Institut für Verkehrswesen, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie geschäftsführender Gesellschafter der INOVAPLAN GmbH. Nach seinem Studium des Bauingenieurwesens an der TUM und einer fünfjährigen Consulting-Tätigkeit bei INOVAPLAN ist er seit 2006 am KIT. Im Jahr 2010 schloss er seine Dissertation ab und 2021 die Habilitation. Er ist u.a. in der FGSV aktiv und im Präsidium der DVWG sowie Mitglied des International Steering Committee for Transport Survey Conferences (ISCTSC).


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