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Science Data Centers in Baden-Württemberg stellten sich auf den E-Science-Tagen vor

Vier neue Forschungsdatenzentren – die Science Data Centers, die mit einer Förderung des Landes aufgebaut werden, stellten sich auf den zweiten E-Science-Tagen vom 27. bis 29. März 2019 vor, die unter der Überschrift „Data to Knowledge“ an der Universität Heidelberg stattfanden.

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(c) Universität Heidelberg – KuM (Foto: Tobias Schwerdt)

Die Konferenz beschäftigte sich mit der Frage,  wie aus digitalen Forschungsdaten neues Wissen generiert werden kann. Zu Gast waren die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sowie die Leiter der Datenzentren.

Mit den Science Data Centers werden leistungsstarke Infrastrukturen zur fächer- und institutionsübergreifenden Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten aufgebaut und miteinander vernetzt:  BERDCenter – Business and Economic Research Data Center, BioDATEN – Bioinformatics DATa Environment, MoMaF – Science Data Center für Molekulare MaterialForschung und NDLZL – Nachhaltiger DatenLebensZyklus Literatur.

Wissenschaftler arbeiten eng mit den Mitarbeitern der Rechenzentren und Bibliotheken zusammen, um den Zugang zu und die Nutzung von digitalen Datenbeständen zu ermöglichen. Am KIT wird gemeinsam mit der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft und dem FIZ Karlsruhe das Science Data Center für Molekulare Materialforschung aufgebaut. MoMaF wird den gesamten Prozess von der Datenentstehung bis zur Nachnutzung im Bereich Molekülchemie, makromolekulare Chemie und Oberflächenchemie sowie virtuelle Materialentwicklung unterstützen. Dabei setzt es auf den am KIT bereits etablierten Konzepten des elektronischen Laborbuchs (ELN, Electronic Lab Notebook) sowie des Forschungsdatenrepositoriums Chemotion für das Fach Organische Chemie auf.

Die E-Science-Tage und die Begleitung der Vernetzungsaktivitäten der Science Data Centers sind Teil des vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderten Projektes bw2FDM, das von den Universitäten Heidelberg und Konstanz sowie dem KIT getragen wird. Es unterstützt den Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Thema Forschungsdatenmanagement und betreibt die webbasierte Informationsplattform forschungsdaten.info.


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