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10 Jahre KIT-Bibliothek

Mit der Gründung des KIT am 1. Oktober 2009 begann ein einzigartiges Experiment in der Wissenschaftsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

GrafikDie Universität gehört dem Land Baden-Württemberg und das Forschungszentrum dem Bund. Für beide gilt eigentlich ein striktes, im Grundgesetz verankertes Kooperationsverbot. Daher bedurfte es auch eines eigenen Gesetzes, um die Zusammenführung beider Einrichtungen rechtlich abzusichern.

Genauso dynamisch und vielversprechend wie das KIT ist die KIT-Bibliothek. Als Partner von Forschung, Lehre und Innovation sichert sie die Informationsversorgung des KIT. 88% ihrer Mittel gibt die KIT-Bibliothek inzwischen für digitale Informationen aus, rund 126.000 E-Books sind im suchmaschinenbasierten KIT-Katalog Plus auffindbar und über 107.000 Zeitschriftentitel sind bezogen auf die laufenden Jahrgänge fast durchweg elektronisch verfügbar. Das konsequente Verfolgen der digitalen Transformation war auch einer der Garanten für den Erfolg der Fusion zur KIT-Bibliothek.

Die Bibliotheken des Universitäts- und des Großforschungsbereichs stellten bereits zu einem frühen Zeitpunkt konkrete Überlegungen hinsichtlich gemeinsamer Dienstleistungen und einer gemeinsamen Organisationsstruktur an.  Für die beiden „Wurzeln” der KIT-Bibliothek wurde deutlich, dass der ehemalige Universitätsteil sein Selbstverständnis aus einem hohen technischen Automatisierungs- und Innovationsgrad bezog (u.a. als erste 24-Stunden-Bibliothek mit vollautomatischer Ausleihe und Rückgabeverbuchung in Deutschland). Gleichzeitig prägten die Versorgung der Studierenden und damit der effiziente Massenbetrieb die Arbeitsvorstellung. Der Großforschungsbereich stellte als Forschungs- und Spezialbibliothek die individuelle Versorgung der Wissenschaftler in den Mittelpunkt. Erst nach der Entwicklung einer gemeinsamen Leitstrategie und eines gemeinsamen Dienstleistungsverständnisses wurde eine neue, campusübergreifende Organisationsstruktur verwirklicht, die von breiter Akzeptanz getragen war.

Auf dieser Grundlage wurden und werden innovative Bibliotheksservices entwickelt und kontinuierlich im Sinne ihrer Kunden, primär der Forschenden und Studierenden des KIT, angepasst. Vom Recommender-System BibTip über das Leitsystem Seatfinder bis hin zu verschiedenen Discovery-Systemen wie dem KIT Katalog Plus oder dem institutionellen Repositorium KITopen werden passgenaue Dienstleistungen angeboten. Bereits 2004 wurde der Wissenschaftsverlag KIT Scientific Publishing gegründet. Effizienz und Automatisierung sind dabei die Konzepte, die es in den vergangenen 10 Jahren ermöglichten, ohne eine nennenswerte Steigerung der eingesetzten Ressourcen die Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses, die Gestaltung attraktiver Lernorte sowie die Förderung der Informationskompetenz auszubauen.

Die KIT-Bibliothek übernimmt in hohem Maße Verantwortung in Kooperationen, um nationale und internationale Entwicklungen im Bereich der Informationsversorgung voranzutreiben. Dies wird deutlich bei der Umgestaltung des wissenschaftlichen Publikationssystems im Sinne des freien und nachhaltigen Zugangs (Open Access), bei dem sich die KIT-Bibliothek unter anderem im Projekt DEAL engagiert. Aber auch im Forschungsdatenmanagement reicht die Vernetzung von der lokalen (Serviceteam RDM@KIT) über die regionale Ebene (Science Data Center Baden-Württemberg) bis hin zu nationalen (Nationale Forschungsdateninfrastruktur) und internationalen Kooperationen (re3data).

Nach 10 Jahren wird deutlich, die KIT-Bibliothek ist – wie das KIT – eine Erfolgsgeschichte.


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